Als Clemens J. Setz beim Internationalen Literaturfestival in Berlin über seinen neuen Roman sprach, sagte er über die Protagonisten in seinem neuen Roman, dass sie wie Liebesbriefe im falschen Jahrhundert seien, die an niemanden mehr adressiert sind und dennoch einen Leser finden. Ihre Worte würden sich wie Fühler in die Zukunft strecken und doch ins Leere greifen, erklärte Setz seinen Vergleich. Man könnte sich ganz damit begnügen und den Buchtitel der nonseq-Weltsystematik zuordnen, die Natalie Reinegger für sich und ihre Interaktion mit der Welt zum Maßstab allen Handelns gemacht hat. Dann wäre »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« praktizierter Dadaismus,…