Beitrag vonFabian Thomas

Der Clemens-Setz-Referenzencheck (3)

soon-cat-meme

Endlich Cat Content! Teil 3 des Referenzchecks, diesmal von Seite 300 bis Seite 600 der Druckausgabe. Und immer weiter… Hier ist sich Clemens J. Setz nicht zu fein dafür, einfach mal (in Worten freilich) ein Cat-Content-Meme zu platzieren, das in zahllosen Varianten im Internet kursiert. Und die Katze sprach: Terence McKenna schwirrt seit einigen Jahren im popliterarischen Referenzfeld herum. Tao Lin hat ihn zuletzt auf der Netzkultur-Konferenz in Berlin in einem Vortrag zitiert, der in hohem Maße von dessen „stoned-ape theory“ beeinflusst war und anschließend von der Webseite dazeddigital.com als „confusing“ und „is-it-an-act/is-it-genuine post-ironic deadpan“ beschrieben wurde: Zum Weiterlesen (auf eigene Gefahr) hier die…

Der Clemens-Setz-Referenzencheck (2)

thehorrorthehorror

Weiter geht’s: Teil zwei des Referenzchecks, von Seite 100 bis 300 der Druckausgabe: Es gehört zu Clemens J. Setz‘ schrägem Humor, dass hier ein von Alexander Dorm benutztes Make-up den Namen eines der berühmtesten Science-Fiction-Autoren aller Zeiten, Isaac Asimov, trägt. Die Foundation-Trilogy, zwischen 1951 und 1953 erschienen und später um mehrere Fortsetzungen erweitert, erzählt die Geschichte des Mathematikers Hari Seldon, der mittels der von ihm erfundenen psychohistory die Geschicke der Menscheitsgeschichte lenken will. Passend dazu, auf die Frage von Natalie, wozu die Substanz diene, ist Alexander Dorms Antwort: „Zur Grundierung.“ Wikipedia weiß: „Bliss-Symbole sind eine von Charles K. Bliss in ihren Grundzügen in den 1940er Jahren entwickelte…

Der Clemens-Setz-Referenzencheck (1)

laxness

Dass Clemens J. Setz in seinen anspielungsreichen Romanen auch gern die Leser an der Nase herumführt, wurde mir spätestens bei Indigo klar, wo ein ganzes Kapitel aus Johann Peter Hebels Kalendergeschichten wiedergegeben wird: „Die Jüttnerin von Bonndorf“ (sogar mit Seitenangabe). Freilich sucht man die in Frage kommende Geschichte in Johann Peter Hebels Werken vergeblich – Setz hat sie sich ausgedacht. Auch in Die Stunde zwischen Frau und Gitarre fliegen einem die Referenzen nur so um die Ohren. Zeit für ein Check-Up! Der erste Teil deckt in der Druckausgabe die Seiten 1-99 ab. Das Motto – da geht es schon los. Von Sascha Lobo in einem früheren Blog-Post bereits…