Scheinbar sinnlos früh aufgewacht an diesem Samstagmorgen, im Bett tastend zum Buch gegriffen und „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ endlich zu Ende gelesen. Ich bin danach mit einem seltsamen Gefühlsgemisch zwischen Melancholie, dumpfer Angst und Beklemmung aufgestanden. Derartige, so schwer zu beschreibende Stimmungen erzeugen nur gute Romane. Es hat allerdings viele Wochen gedauert, bis ich an diesem heutigen Endpunkt der Lektüre angekommen bin. Es gab viele Pausen. Aber der Roman hat mich dann doch nicht mehr losgelassen. An irgendeiner Stelle in der Mitte des Textes war ich zunächst steckengeblieben. Das hätte das Ende sein können: Die fast tägliche Lehre…