Beitrag geschrieben amOktober 18, 2015

Das Lateinische an Sibelius

Neben vielen anderen Fährten, die Clemens J. Setz im Roman legt, streut er immer wieder musikalische Brotkrumen aus. Auf den Seiten 168 bis 170 gibt es eine außergewöhnliche Ballung mit gleich fünf Musikstücken, die in die Handlung eingeflochten werden. Zunächst hört Natalie zu Hause auf ihrem iPhone: ein nicht weiter benanntes Musikstück von Jean Sibelius (hier stellvertretend „Der Schwan von Tuonela“)   die Titelmelodie aus der TV-Slapstick-Show Benny Hill   den Säbeltanz von Aram Chatschaturjan   Im nächsten Abschnitt trifft Natalie Herrn Dorm in seinem Zimmer an und die folgenden Songs laufen im Hintergrund: DJ Bobo – Heyamama (nicht auf…

Streber und Fanboy: Benjamin Quaderer

Benjamin Quaderer, geboren 1989 in Feldkirch (A), und aufgewachsen in Liechtenstein, studierte Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus an derUniversität Hildesheim. Er war Mitherausgeber der LiteraturzeitschriftBELLA triste und Teil der künstlerischen Leitung von PROSANOVA 2014 – Festival für junge Literatur. Er veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien (zuletzt: Landpartie 15). Mit wem würden Sie gerne ein Buch zusammen lesen? Mit Money Boy und der Glo Up Dinero Gang. Mit wie vielen? Wann, zu welchen Tageszeiten, Wochentagen, Jahreszeiten? Mit wenigen, vielleicht fünf, die den Text dafür umso intensiver lesen. Die Zeiten sind egal. Wenn eine/r eine…